Moderne Gesellschaften sind mit einer immer älter werdenden Bevölkerung konfrontiert. Bis 2050 wird sich die Alterspyramide umkehren. Etwa ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland wird dann älter sein als 65 Jahre. Die Auswirkungen des so genannten demografischen Wandels sind vielschichtig, neben der Bevölkerungsstruktur betreffen die Veränderungen den Arbeitsmarkt, die kommunale Infrastruktur, die Gesundheitsversorgung und das soziale Zusammenleben in der Gesellschaft.
Die Metropole Ruhr stellt eine paradigmatische Region des demografischen Wandels dar. Hier schrumpft die Bevölkerung stärker, altert schneller und wird kulturell und ethnisch "bunter" als im Bundesdurchschnitt. Im Ruhrgebiet werden diese Wandlungsprozesse antizipiert und neue Lösungen, innovative Techniken und wegweisende Denkmodelle zur Bewältigung des demografischen Wandels entwickelt. Wissenschaft und Forschung leisten dazu einen wesentlichen Beitrag. Ziel der interdisziplinären Ringveranstaltung "Die alternde Gesellschaft – Herausforderungen und Chancen", ein Projekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010, ist es insbesondere, aktuelle Forschungsergebnisse der Institute im Ruhrgebiet aufzugreifen und als übergreifendes Thema in der Region bekannt zu machen.
Die Veranstaltungsreihe wird gefördert von der Stiftung Mercator und zusätzlich vom Verein Pro Ruhrgebiet unterstützt.
Die Veranstaltungen sind öffentlich. Um Anmeldung wird gebeten. Weitere aktuelle Hinweise und Informationen finden Sie auch auf der Veranstaltungshomepage des Wissenschaftsforums.