

Im Kreis Gütersloh werden jetzt erste Zwischenergebnisse einer Schülerbefragung an den Berufskollegs (Längsschnittstudie), die von der Sozialforschungsstelle Dortmund (Dr. Bastian Pelka, Catherine Tiedemann) durchgeführt wird, diskutiert. „Welche Berufsorientierung suchen Jugendliche?“ war die zentrale Frage, der sich ein Arbeitskreis – bestehend aus Vertretern/innen von Kammern, Weiterbildungsanbietern und regionalen Akteuren – am 16. Februar auf Einladung des Bildungsbüros des Kreises Gütersloh widmete. Das Ziel des Arbeitskreises ist es, mit den Ergebnissen der Längsschnittstudie bereits während der Feldphase die Angebotslandschaft der Berufsorientierung im Kreis Gütersloh zu verbessern. Dazu hatte die Sozialforschungsstelle auf Basis der Längsschnittstudie ein Modell („Phasenplan“) entwickelt, nach dem die regionale Angebotslandschaft an Berufsorientierungsangeboten neu strukturiert werden kann. Dabei wird die Sicht der Jugendlichen ins Zentrum gerückt.
Die Arbeitsgruppe, entstanden aus der Jugendkonferenz des Kreises, beschäftigt sich nun mit der Weiterentwicklung des Modells. Gemeinsames Ziel der beteiligten Akteure ist es, die Angebote transparenter und besser auf die Bedarfe der Jugendlichen im Kreis Gütersloh abgestimmt anzubieten. In einem nächsten Schritt werden alle im Kreis existierenden Angebote entlang der Struktur des Phasenmodells systematisiert.
Die Panel-Studie besteht aus drei Wellen und befragt Jugendliche in den Bildungsgängen des „Übergangssystems“ an allen Berufskollegs im Kreis Gütersloh. In der ersten Welle wurden über 700 Fragebögen ausgefüllt.
