

Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2011 zum Thema "Forschung für unsere Gesundheit" fand am 12.04.2011 um 17:00 - 19:00 Uhr an der Sozialforschungsstelle Dortmund eine Veranstaltung zum Thema Gesundheit am Arbeitsplatz statt.
Nicht nur die Entgrenzung der Arbeit (u.a. durch verändernde Arbeitszeiten sowie die räumlich-zeitliche Trennung von Arbeitsteams), sondern auch die Arbeitsplatzunsicherheit sowie Arbeitslosigkeit sind dafür zum Teil verantwortlich, warum die Zahl der psychischen Erkrankungen (bis schließlich zur vollständigen Arbeitsunfähigkeit) bei den ArbeitnehmerInnen steigt.
Neben den Ursachen für psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz, geht es um die Einführung eines nachhaltigen Präventionsmodells, um den Unternehmen und Organisationen ein Selbsteinschätzungsinstrument bereitzustellen, um die Ist-Zustände der psychischen Gesundheit Ihrer MitarbeiterInnen zu bestimmen.
Dadurch wäre eine frühzeitige Erkennung von psychischen Erkrankungen möglich und entsprechende präventive Maßnahmen könnten eingeleitet werden. Es solches Modell dient also in erster Linie zur Förderung psychischer Gesundheit am Arbeitsplatz, die letztlich als wichtiger Faktor für die Produktivität jedes einzelnen Mitarbeiters gilt.
Darüber hinaus sind Belastungen psychischer Art besonders für Jugendliche in der Gastronomie ein Thema, denn gerade das lange Stehen & Gehen, die unregelmäßigen Arbeitszeiten - und pausen sowie die Anforderungen durch Stoßzeiten oder emotionaler Dissonanz führen, früher oder später, zu großen psychischen Belastungen. Diese Belastung könnte die Erklärung dafür liefern, warum gerade im Hotel- und Gaststättengewerbe die Abbrecherquote von Auszubildenden deutlich über den Durchschnitt liegt.
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Pressemitteilung [26,83 KB; PDF-Dokument] |
