Arbeitsmarkt und altersgerechte Arbeitsgestaltung
Im Rahmen der Ringveranstaltung "Die alternde Gesellschaft - Herausforderungen und Chancen"
Moderne Gesellschaften sind mit einer immer älter werdenden Bevölkerung konfrontiert. Bis 2050 wird sich die Alterspyramide umkehren. Etwa ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland wird dann älter sein als 65 Jahre. Die Auswirkungen des so genannten demografischen Wandels sind vielschichtig, neben der Bevölkerungsstruktur betreffen die Veränderungen den Arbeitsmarkt, die kommunale Infrastruktur, die Gesundheitsversorgung und das soziale Zusammenleben in der Gesellschaft.
Ziel der interdisziplinären Ringveranstaltung
"Die alternde Gesellschaft - Herausforderungen und Chancen", ein Projekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010, ist es insbesondere, aktuelle Forschungsergebnisse der Institute im Ruhrgebiet aufzugreifen und als übergreifendes Thema in der Region bekannt zu machen. Dazu werden von Dezember 2009 bis Juli 2010 insgesamt 12 Veranstaltungen angeboten, die sich mit den vielfältigen Schwerpunkten dieser Thematik befassen.
Die achte Veranstaltung, organisiert von der Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs), trug den Titel
"Arbeitsmarkt und altersgerechte Arbeitsgestaltung" und fand am 10. Mai 2010 statt. Es ging um die Bewältigung des demografischen Wandels auf dem Arbeitsmarkt als gesellschaftliche Aufgabe, die sowohl bei Betrieben als auch bei den Arbeitnehmer/innen und der Arbeitsverwaltung liegt. Auf der Veranstaltung wurde diskutiert, inwieweit sich für die nahe Zukunft Probleme im Bereich der Alterserwerbstätigkeit ergeben. Es wurden betriebliche Gestaltungslösungen vorgestellt, die an das spezifische Bedingungsgefüge der kleinbetrieblichen Arbeitswelt anknüpfen. Darüber hinaus wurden neue Erkenntnisse präsentiert, inwiefern der Tarifvertrag ein geeignetes Instrument darstellt, um den Herausforderungen des demografischen Wandels auf der betrieblichen Ebene zu begegnen. Im Rahmen dieser Veranstaltung gab es außerdem eine Präsentation zu der Evaluation des Tarifvertrages in der Eisen- und Stahlindustrie im Tarifbezirk NRW plus.
Downloads zur Veranstaltung:
Weitere Informationen zur Ringveranstaltung finden Sie auf der Homepage des Wissenschaftsforums Ruhr: