


„Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz unserer Gäste“, berichtet Dr. Monika Goldmann vom Dortmunder Forum Frau und Wirtschaft e.V. (dffw). „Die Stimmung unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern war sehr positiv, die Vorträge unserer Referenten wurden mit großem Interesse aufgenommen.“ So berichtete unter anderem Xenia Mohr, Diversity Beauftragte bei Ikea Deutschland, dass die Mitarbeiter eines Standortes ein Spiegelbild der Gesellschaft und somit der Kunden vor Ort sein sollten. Die hierzu notwendige Mitarbeiter-Vielfalt unterstützt das schwedische Möbelhaus durch vielfältige Aktivitäten für die Mitarbeiter. Hierbei stehen unter anderem die Kinderbetreuung, der religiöse Hintergrund und die Sprachkenntnisse der Mitarbeiter sowie der Frauenanteil in der Belegschaft im Fokus. Auch Birgit Reinhardt, Diversity Beauftragte der Deutschen Bahn AG, beleuchtete in ihrem Vortrag die Herausforderungen, die im Spannungsfeld aus flexibler Arbeit einerseits und der Vielfalt unter den Beschäftigten andererseits entsteht. Udo Mager, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund, referierte unter dem Titel „Vielfalt als Chance – flankierende Maßnahmen der Wirtschaftsförderung Dortmund“ über die vielfältigen Möglichkeiten und Potenziale, die sich aus einer ausgewogenen, ganzheitlichen Personalpolitik für eine Region ergeben können.
In den drei Fachforen mit den Schwerpunktthemen „Öffentliche Verwaltung“, „Vielfalt im Einzelhandel und in der Pflege“ sowie „Produktion und unternehmensnahe Dienstleistung“ konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich über erfolgreiche Praxisbeispiele austauschen. Es bestand Einigkeit darüber, dass Vielfalt unter den Beschäftigten, sei es in Sachen Geschlecht, Religion, Herkunft, Behinderung oder sexueller Orientierung, eine Bereicherung für Unternehmen und Verwaltung ist. Erfolgreiche Konzepte wurden als Anregung für die eigene betriebliche Praxis aufgenommen.
Neben den Veranstaltern des 14. Dortmunder Forumsgesprächs, Dortmunder Forums Frau und Wirtschaft e.V. und Kampagne „Vielfalt als Chance“ waren weitere Partner die Wirtschaftsförderung, das Frauenbüro der Stadt Dortmund sowie die Agentur für Arbeit Dortmund.
