Arbeit und Qualifizierung in der Pflege – Innovationen im internationalen Vergleich
Besuch aus Japan
Beschreibung:
Die Sozialforschungsstelle (sfs) der TU Dortmund hat im März Besuch durch die renommierte Wissenschaftlerin Makiko Nishikawa aus Japan erhalten, um an einem internationalen Vergleich der Pflege zwischen Japan – USA/Kanada –Europa zu arbeiten
Prof. Makiko Nishikawa forscht an der Hosei University in Tokio und arbeitet für zwei Jahre als „associated member“ an der Universität Oxford.
Ihr Vortrag stellte die Entwicklung der Pflege in Japan dar. Sie betonte, dass in diesem schnell wachsenden Sektor die Qualitätsanforderungen steigen. Für die Pflegebranche bedeutet dies große Anforderungen an eine bessere Qualifizierung der Arbeitskräfte und eine systematische Arbeitsgestaltung.
Im Mittelpunkt der Kooperation mit Prof. Makiko Nishikawa steht ein Vergleich der verschiedenen Qualifizierungssysteme. Wie gelingt es, die erforderlichen Qualifikationen in den unterschiedlichen Bildungs- und Weiterbildungssystemen zu vermitteln? Erfolgen die weiterführenden Trainings innerhalb oder außerhalb der Bildungssysteme? Wo liegen Gemeinsamkeiten und wo die Unterschiede?
Ziel der Zusammenarbeit der Sozialforschungsstelle mit japanischen und kanadischen Universitäten ist der internationale Vergleich der Pflege zwischen Japan, USA/Kanada und Europa, um daraus Erkenntnisse für die Forschungsarbeiten an der sfs zu ziehen. Einer der übergreifenden Trends – so ein erstes Fazit - ist die steigende Anforderung an hohe Qualität der Pflegedienstleistungen und damit die Notwendigkeit zur Weiterentwicklung Pflegearbeit.
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