RUHR.2010: Schachtzeichen vor der Zeche Minister Stein
Mit Luftdenkmalen Erinnerungen steigen lassen
Seit 1997 befindet sich die Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs) auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Minister Stein in Dortmund-Eving - und bildet so mit weiteren Unternehmen und Einrichtungen das Zentrum Minister Stein für Wissenschaft, Beratung und Qualifizierung (ZMS). Das gemeinsame Interesse der ZMS-Institute besteht darin, den regionalen Strukturwandel zu unterstützen und zu begleiten.
Um im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas an die lebhafte Vergangenheit des Ruhrgebietes zu erinnern, markierte vom 22. Mai bis zum 30. Mai 2010 in rund 80 Metern Höhe ein gelber Ballon mit langer Fahne den Ort, an dem früher das „Grubengold“ ans Tageslicht geholt wurde. So wie an der ehemaligen Zeche Minister Stein schwebten weitere 349 Luftdenkmale neun Tage lang wie Stecknadeln über der gesamten Metropole Ruhr und wiesen damit auf die damaligen Schächte hin. Begleitet wurde das Groß-Projekt von mehr als 1000 Veranstaltungen, die am Fuße der Ballons an vielen Orten stattfanden und vom Engagement der Bevölkerung, der Vereine sowie der Städte und Unternehmen getragen wurde.
Mit dem Projekt SchachtZeichen konnte so nach außen präsentiert werden, was die Metropole Ruhr ausmacht: eine Vielzahl von spannenden, heterogenen und doch vernetzten Orten und Menschen, vereint durch die Vergangenheit - ebenso wie durch eine gemeinsame Zukunft.
Auf den folgenden Bildern haben wir für Sie einige Eindrücke dieser Aktion festgehalten.
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