

Rund 200 Teilnehmer/Innen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft diskutierten in Berlin bei der BMWi-Konferenz "WISSEN MACHT ZUKUNFT" aktuelle Trends und Anforderungen. "Der Anteil des Wissens an der Wertschöpfung von Unternehmen liegt nach wissenschaftlichen Schätzungen bei mindestens 60 %. Der Vorsprung an Wissen ist unser einziger und entscheidender Wettbewerbsvorteil", so der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Mittelstands-beauftragte der Bundesregierung, Hartmut Schauerte.
„Wissensmanagement kann zum Erfolg von kleinen und mittleren Unternehmen erheb-lich beitragen“, so Rainer Weichbrodt von der brühne gruppe, der beeindruckende Um-satzsteigerungen erzielen konnte. „Wissen ist aber kein Selbstzweck und jedes Unternehmen muss seine eigenen Ziele und seinen Bedarf definieren.“
Hohes Interessen gab es für neue Kommunikationskonzepte für die Unternehmen: Web 2.0, social tagging, Wikies etc. stellen Unternehmen vor neuen Herausforderungen implizites (und explizites) Wissen aufzuarbeiten und in geeigneten Communities auszutau-schen. An den Präsentationsständen der Modellprojekte konnten sich die Teilnehmer/innen informieren über ExpertFinder, Patentguide oder eLearning für das Wissens-management in Unternehmen.
Die vom BMWI geförderten Modellprojekte „WissensMedia“ haben vielfältige Lösungen für verschiedene Branchen wie Anlagenbau, chemische Industrie, Maschinenbau bis hin zur öffentlichen Verwaltung aufgezeigt. Es wurden zahlreiche Tools entwickelt, die Unternehmen und die öffentliche Verwaltung einsetzen können, um eine Wissensbilanz zu erstellen, Prozessmanagement zu gestalten (im Krankenhaus oder für High-Tech-Unternehmen) oder Netzwerke von Unternehmen virtuell zu unterstützten im Informa-tionsaustausch, in der Kommunikation von Wissen oder im Projektmanagement.
Die Aktivitäten aus den Programmen „WissensMedia“ und „Fit für den Wissenswettbewerb“ (wie die Roadshows, die Beispiele guter Praxis) sowie die regionalen Veranstal-tungen zu den Wissensbilanzen haben hervorragendes geleistet. Das Portal wissenma-nagen.net bietet viele Informationen rund um das Wissensmanagement.
„Die intelligente Verzahnung von zielgruppenorientierter Technologieentwicklung, in-tensiven und einfallsreichen Transferaktivitäten sowie die Vernetzung von Akteuren hat sich bewährt“, so Prof. Dr. Jürgen Howaldt von der Sozialforschungsstelle Dortmund. Darüber hinaus ergeben sich aus der Konferenz insbesondere die Verbindung von Wissensmanagement und Netzwerke sowie Regionale Wissensbilanzen als zukünftige Themenfelder. Auch die Einbindung von Wissensmanagement in Innovationsprozessen wurde als bedeutende Aufgabe angesehen. Wichtig wäre eine stärkere Fokussierung von Wissensmanagementlösungen auf die Unterstützung von Innovationsprozessen in Unternehmen, Verbänden und öffentlichen Verwaltungen - also auf die Schaffung neuen Wissens.
Weitere Informationen zur Tagung sowie den Leitfaden zum Thema Wissensmanagement finden Sie unter:
| Veranstaltungsankündigung und Programm zur Konferenz [externer Link] | ||
| Pressemitteilung des BMWI zu Wissensmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen und öffentlicher Verwaltung [externer Link] | ||
| Download des Leitfadens "Wissensmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen und öffentlicher Verwaltung" [externer Link; 3,32 MB; PDF-Dokument] |
Alternativ kann der Leitfaden auch in gedruckter Form bestellt werden. Hierzu wenden Sie sich bitte an:
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
Referat I A 8 - Öffentlichkeitsarbeit
Scharnhorststr. 34-37
D-10115 Berlin





