


Eingeladen hatte das Projekt TOTAL E-QUALITY_Strategie, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das an der sfs in Kooperation mit dem Verein TOTAL E-QUALITY e.V. durchgeführt wird. Institutionen aus Finnland, Luxemburg, Polen, der Tschechische Republik, Zypern und Deutschland, die Prädikate an Organisationen vergeben, welche die Chancengleichheit von Frauen und Männern fördern, folgten der Einladung zu einem Erfahrungsaustausch. Es wurden interessante Beispiele vorgestellt, die deutlich machten, dass Prädikate oder Wettbewerbe Organisationen durchaus einen Anreiz bieten können, ihre Geschlechterpolitik zu überdenken und ihre Maßnahmen zur Chancengleichheit von Frauen und Männern, die Prädikate vergeben oder Wettbewerbe durchführen.

Die Teilnehmer erörterten u.a. Methoden mit denen bestimmte Zielgruppen, wie z.B. kleine und mittlere Unternehmen erreicht werden können, Fragen der Finanzierung oder Probleme der Bewertung von Geschlechterpolitik in Organisationen. Alle Beteiligten waren sich einig, dass der Austausch fortgesetzt und vertieft werden sollte. Es wurden Vernetzungsmöglichkeiten diskutiert und Ideen für mögliche Kooperationsprojekte auf europäischer Ebene entwickelt. Eine Publikation zu „Gender Equality Awards in Europe” wird vorbereitet.

