Dortmunder Erfahrungsaustausch "Korrespondenzen"
Unter dem Titel „Korrespondenzen“ wird in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Dortmund ein Informations- und Erfahrungsaustausch zu erfolgreichen regionalen arbeitspolitischen Ansätzen betrieben. Ebenfalls in Dortmund wird seit Ende 2006 der dortige Prozess der Erstellung eines Masterplans Integration begleitet. Mit einer kleinen europäischen Expertengruppe wurde im Auftrag des Europäischen Gewerkschaftsbundes in zwei aufeinander aufbauenden Gutachten eine empirisch basierte Einschätzung zur Europäischen Beschäftigungs-Strategie und der Rolle der Sozialpartner gegeben.
Im Projekt "Erfolgsfaktoren und –strategien zur Integration Langzeitarbeitsloser in den ersten Arbeitsmarkt (Factors)" wurden regionale Konzepte von Bildungsinstitutionen in den Regionen Östliches Ruhrgebiet, Oberschlesien und Nord-Pas de Calais zur Unterstützung langzeitarbeitsloser Frauen im Rahmen eines Erfahrungsaustauschs auf Verbesserungspotenziale hin untersucht. Im Vordergrund steht hierbei die Integration in den ersten Arbeitsmarkt in den vom Niedergang der Montanindustrie betroffenen Regionen des Weimarer Dreiecks. Thematisiert werden Schwerpunkte wie die Beratung interessierter kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), Job-Coaching, passgenaue Vermittlung langzeitarbeitsloser Personengruppen, Schaffung von Arbeitsplätzen und Stigma-Management.
In der europäischen Lernpartnerschaft Regional Cross-border Development and Coordination of Education and Training in Rural Areas (RECOORD) geht es um Bildungszugänge in ländlichen Regionen Europas. Die Bewältigung des Strukturwandels erfordert es, die Lebens- und Beschäftigungsfähigkeit der Menschen vor Ort nachhaltig anzuheben. Das Projekt setzt an der Befähigung zu Lebenslangem Lernen, der Vermittlung relevanter „Schlüsselqualifikationen“, den Selbstmanagementkompetenzen und kultureller Kompetenz an. Dies erfolgt unter einer erweiterten Perspektive der Erwachsenenbildung: der Funktionsintegration von allgemeiner und beruflicher Weiterbildung. Über allgemeine Weiterbildungsangebote sollen die Menschen in ländlichen Gebieten Europas „ihre“ Region mit anderen Augen sehen und sich selbst Optionen schaffen, Lebens- und Beschäftigungsfähigkeit selbstverantwortlich nachhaltig zu steigern.