

Zeit / Ort:
Di. 16:00 bis 18:00 Uhr /
Emil-Figge-Straße 50 - 5.418
Beginn:
11.10.2011
Ende:
31.01.2012
DozentInnen:
Dr. Gudrun Richter-Witzgall
Inhalte:
Im Mittelpunkt des Seminars stehen Konzepte der Belastungs- und Krankheitsverarbeitung im
Spannungsfeld von individueller Verhaltens- und Verhältnisprävention bzw. -rehabilitation.
Dabei werden die Problemlagen und Problemlösungsversuche aus der Betroffenenperspektive
in Form autobiografischer Fallgeschichten analysiert, vor dem Hintergrund theoretischer
Konzepte zur Bewältigung von Risiken und Beeinträchtigungen interpretiert und gleichzeitig
die Reichweite dieser Konzepte diskutiert.
Dabei findet eine vertiefte Auseinandersetzung mit ausgewählten theoretischen Ansätzen statt,
die in der psychosozialen Rehabilitation und in der beruflich-sozialen Rehabilitation zur
Anwendung kommen (u.a. Salutogenese, Vulnerabilitäts-Stress-Coping-Modelle,
Resilienzforschung, Bio-psycho-soziales Paradigma).
Ein zweiter inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf der Auseinandersetzung mit neuen (Steuerungs-)
Instrumenten, unter dem Fokus, inwieweit sie die Teilhabe am sozialen Leben und am Arbeitsleben
von Menschen mit Assistenzbedarfen erweitern können (z.B. Konzepte „Persönliche Assistenz“,
„Arbeitsassistenz“, „Persönliches Budget“ und „Unterstützte Beschäftigung“) sowie mit
gesundheitsförderlichen Präventionskonzepten.
Drittens werden Strategien zum individuellen Kompetenzerwerb thematisiert,
die auf Peer-Counceling und Selbsthilfe beruhen bzw. aufbauen
(z.B. Konzept der Persönlichen Zukunftsplanung).
Bemerkung:
Master: H2
Leistungsnachweis
