IKUDO (XENOS)
Laufzeit:
01. März 2009 bis 29. Februar 2012
Auftraggeber:
Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien - Dortmund
Projektleitung:
Kirsten Kleinsimlinghaus
AnsprechpartnerInnen:
kleinsimlinghaus{AT}sfs-dortmund.de
Sozialforschungsstelle Dortmund
Tel.: +49 231 8596-175
Projektbeschreibung (kurz):
Interkulturelle Öffnung von Dortmunder Ausbildungsbetrieben und Institutionen der Berufsbildung
Kooperationspartner:
Stadt Dortmund
Ulrike Kingsporn
Tel.: +49 231 5022403
E-Mail: uklingsporn@stadtdo.de
Projektziele:
IKUDO hat sich die Sensibilisierung und Information von Personalverantwortlichen und Ausbilder/-innen sowie für die Berufsorienitierung zuständigen Lehrer/-innen an SEK I-Schulen und an Berukfskollegs für die arbeitsmarklichen Potenziale von Bilingualität, kulturspezifischem Wissen und Vermitteln zwischen zwei Kulturen zur Aufgabe gemacht. Kurz gesagt: IKUDO will interkulturelle Potenziale junger Migrantinnen und Migranten wertschätzen und nutzen.
Projektbeschreibung (lang):
Das Projekt hat den Abbau von Ausgrenzungsmechanismen gegenüber Jugendlichen mit Migrationshintergrund im Übergang Schule/Beruf durch Sensibilisierung von Betrieben und der Aufnahmegesellschaft für deren arbeitsmarktlichen Potenziale sowie das Bewusstmachen der Verwertung interkultureller Kompetenz für Ausbildung und Beruf an SEK I-Schulen und den höheren Berufsfachschulen an Berufskollegs zum Ziel.
Das Projekt besteht aus folgenden Phasen, die folgend dargestellte Ergebnisse hervorbringen sollen:
- Phase 1: Konstituierung der operativen Projektgruppe und Vorgespäche mit den strategischen Partnern
- Phase 2: Bestimmung der Ausgangslage, Interviews
- Phase 3: operative Phase: Multiplikatorenschulungen, Modul Bildungsbegleitung für Eltern, Beratungs- und Kompetenzfeststellungsverfahren an Schulen, Kampagnenbotschaften
- Phase 4: Projektabschluss
Begleitende Phasen:
- A) Evaluation: Interviews und Online-Befragung
- B) Öffentlichkeitsarbeit und Transfer
- C) Großveranstaltungen: 2 Fachtagungen, Aktionstage, Ausbildungsmesse
- D) Publikationen
IKUDO ist Teil des Bundesprogramms XENOS. Über XENOS sollen Aktivitäten gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in arbeitsmarktbezogene Maßnahmen an der Schnittstelle zwischen (Berufs-)Schule, Ausbildung und Arbeitswelt integriert werden.
Methodisches Vorgehen:
- Multiplikatorenschulungen befähigen die arbeitsmarktlichen Akteure, Betriebe für Diskriminierungen im Übergang Schule/Beruf und für den Nutzen von interkultureller Kompetenz zu sensibilisieren. Die Multiplikatorenschulungen in Migranten-Selbstorganisationen und Sportvereinen sowie die Botschaften-Kampagne sollen zivilgesellschaftlich wirksam werden, um Vorurteile bezüglich der Eignung und Motivation von Jugendlichen mit Migrationshintergrund abzubauen.
- Veranstaltungen mit Multiplikatoren sollen ergänzend zur Sensibilisierung von Betrieben durch Beratungskontakte durchgeführt werden.
- Die Angebote zur Berufsorienitierung werden an den Schulen mit den dafür zuständigen Akteuren vorbereitet. Sie setzen Instrumente wie den Berufswahlpass und "Assessment Interkulturell" der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) Essen ein. Aktionstage und eine Ausbildungsmesse sollen Betriebe und Schüler/-innen unter dem Fokus "Vielfalt, Demokratie und Interkulturelle Kompetenz im Beruf" zusammenbringen. Das Spiel "Minoriten und Majoriten" wird u.a. eingesetzt.